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Karl Ess – Wer steckt dahinter?

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Er polarisiert wie kein Zweiter und ist längst auch außerhalb der Fitness-YouTuber-Szene bekannt: Karl Ess. Wie der YouTube-Star es zum Selfmade-Millionär geschafft hat, wie sein Training aussieht und wie er es trotz veganer Ernährung zum Bodybuilder gebracht hat, erfahrt ihr hier!

Karl Ess – Wer ist der YouTube-Star eigentlich?

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – diese typisch amerikanische Mentalität scheint Karl Ess nicht ohne Grunde verinnerlicht zu haben: Der aus Stuttgart stammende YouTuber ist 1989 in Seattle geboren – seine Mutter ist Amerikanerin – und hat einen deutschen und amerikanischen Pass. Während er auf der anderen Seite des Ozeans weniger bekannt ist, gilt er im DACH-Raum mit mehr als 166.000 Instagram-Followern, über 700.000 Facebook Fans, fast 400.000 YouTube Abonnenten und über 130 Millionen Videoaufrufen als DER Star der veganen Fitness-Szene. Denn das ist sein Alleinstellungsmerkmal unter den ganz großen deutschen Fitness-YouTubern: Karl Ess ernährt und lebt völlig ohne tierische Produkte!

Neben seinen Social Media Tätigkeiten ist Karl Ess Personal Trainer, hat sein eigenes Online-Fitnessprogramm „Bodywork 360 Grad„, ist Teilhaber der Sportbekleidungsfirma Gym Aesthetics sowie der veganen Nahrungsergänzungsmarke Pro Fuel und startet in letzter Zeit insbesondere mit Coachings und Vorträgen an Unis und in Unternehmen durch. Kurz: Karl Ess ist zu Recht millionenschwer, denn wer hart arbeitet, dem sei sein Erfolg vergönnt.
Trotzdem polarisiert Ess die YouTuber-Szene extrem und hat schon so manchen Shitstorm abbekommen oder angezettelt. Hauptkritikpunkt: Sein von vielen als angeberisch empfundenes zur Schau stellen von teuren Uhren, Autos und Immobilien oder das öffentliche Prahlen mit Zahlen – so macht er nach eigenen Angaben einen monatlichen Umsatz von 800.000 Euro.

Dass das weniger durch Werbung auf seinem YouTube-Kanal als viel mehr durch sein Fitnessprogramm und seine diversen unternehmerischen Aktivitäten zustande kommt, sollte klar sein.
Denn auch wenn das Fitness- und Ernährungsmilieu definitiv Potential für einen satten Kontostand bietet – zur Millionen allein bringt es die wenigsten.

Vom fleischessenden Studenten zum Experten für vegane Ernährung: Karl Ess‘ YouTube-Karriere

Aber wie hat Karl Ess es eigentlich so weit gebracht?!
Begonnen hat alles mit seiner Ernährungsumstellung. Während er zuvor ein absoluter Steak-Junkie war und sich täglich einen Kilo (!) Magerquark reinballerte, strich er 2011 konsequent tierische Produkte von seinem Speiseplan. Heißt: Seit rund sechs Jahren ernährt sich der Selfmade-Unternehmer nicht nur fleischlos (vegetarisch), sondern sogar vegan.
Weil diese Ernährungsumstellung in seinem Umfeld auf Unverständnis und Irritation traf – ihr könnt’s euch denken, „Waaaaas? Bodybuilding ohne Eier, Fleisch und Quark?“ – beschloß Karl Ess 2012, sein Wissen, wie Natural Bodybuilding ganz ohne tierische Produkte funktionieren kann, durch Videos weiterzugeben. Denn als sogenannter Natural Bodybuilder versteht sich Karl Ess – Bodybuilder, die ihrer Passion ganz ohne Steroide oder sonstige Substanzen nachgehen.
So drehte er im April 2012 sein erstes Video rund um den veganen Fitness-Lifestyle.
Hier seht ihr einen seiner ersten Clips, in dem er zwar schon mega durchtrainiert, aber defintiv weit weniger massiv ist als heute:

Irgendwie schien Karl Ess mit seiner Thematik einen Nerv der Zeit zu treffen. Klar, Veganismus und Fitness sind zwei Lifestyle-Themen, die in den letzten Jahren so richtig boomen und 2012 war der Markt noch nicht so übersättigt wie heute. Kurz: Seine Videos wurden geklickt und ein Abonnent folgte dem nächsten.
Von Beginn an an der Seite von Karl Ess: Sein Kumpel und Geschäftspartner Ralf Saettele. Er ist vor allem für die Technik- und Marketingaufgaben zuständig, zieht im Hintergrund die Fäden. Mittlerweile hat er selbst knapp 60.000 Abonnenten auf seinem YouTube-Channel Ralf Saettele.
Und nicht nur er profitiert vom Bekanntheitsgrad und Erfolg des veganen Fitness-Kings: Auch Karl Ess‘ Freundin Kerstin Jurek ist mittlerweile ein Name in den sozialen Medien.
Während sich die ersten zwei Jahre alles auf Karl Ess‚ Channel um Ernährung und Fitness drehte, setzt er seinen Fokus in letzter Zeit stark auf politische oder wirtschaftliche Themen bzw. widmet sich der „Persönlichkeitsentwicklung„.

Geldmaschine Karl Ess: Fitness-Programm, -Klamotten & Supps

Ziemlich zeitgleich mit seinem Youtube-Channel launchte Karl Ess seine Homepage karl-ess.com, auf der er seit 2013 sein eigenes Trainings- und Ernährungsprogramm „Bodywork 360 Grad“ vermarktet. Bei dem Online-Coaching werdet ihr in verschiedene Körpertypen eingestuft, anhand derer ihr speziell zu euch und eurem Körper passende Trainings- und Ernährungspläne bekommt. Mittlerweile bietet Ess für nahezu jedes Ziel und jede Ausgangsbasis ein Programm an: Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Frau oder Mann, Abnehmen oder Sixpack – Karl Ess scheint euch weiterhelfen zu können. Mehr zu seinem Programm könnt ihr auf seiner Homepage nachlesen.
Das ist aber noch nicht alles: Karl Ess macht auch in Sportklamotten! Sicher habt ihr schonmal von der Marke „Gym Aesthetics“ gehört.

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Das Brand, das vor allem Stringer, Hosen und Hoodies herstellt, wurde von zwei schwäbischen Kumpels gegründet, die ziemlich schnell das Duo Ess und Saetteler ins Boot holten, um die Marke zu promoten und auf ein neues Level zu heben.
Im Zuge dessen versammelte Karl Ess immer mehr Fitness-Youtuber um sich herum, die er mit den Gym Aesthetics Klamotten ausstattete, um diese viral zu vermarkten – die Gym Aesthetics Crew war geboren. Dazu gehören Namen wie Tim Gabel, Mischa Janiec oder Patrick Reiser.
Gemeinsam mit dieser GA-Crew entsteht mittlerweile auch ein Großteil des Contents auf Karl Ess‚ Youtube Channel. Zusammen sind sie unterwegs, trainieren, reisen durch die Welt – und vermitteln einem das Feeling des Goodlifes als Macher und Businesmänner. Mit dem ursprünglichen Fitness-Gedanken hat das wenig zu tun.


Wem es gefällt der mag es sich anschauen, doch das, wofür Karl Ess zu Beginn stand, ist klar in den Hintergrund gerückt – Zeiten ändern sich eben, ob das nun positiv oder negativ ist, mag jeder für sich entscheiden.

Knallhartes Training – so hält Karl Ess seine Form

Mit 16 Jahren begann Karl Ess mit dem Krafttraining und trainierte drei Jahre intensiv mit sichtlichem Erfolg. Doch als er mit 19 die Schule beendete und sein Studium des Wirtschaftsingenieurswesen aufnahm, vernachlässigte er seine Ernährung und seine regelmäßigen Workouts kurzzeitig, startete aber bald wieder durch.
Und auch ein Karl Ess ist noch nicht vom Himmel gefallen: Klassisch lief auch er in die Anfängerfalle, zu schnell zu viel zu wollen, und startete gleich mit einem 5er-Split. Anfangs schien das zu funktionieren, doch bald stieß er an seine Grenzen und stagnierte. Klar – ein solcher Trainingsplan ist definitv nicht das Richtige für einen Anfänger!


Also wechselte Ess zu einem Ganzkörperplan und trainierte die einzelnen Muskelgruppen mehrfach pro Woche, dafür mit weniger Gewicht. Erst nachdem er diese Methode mehrere Monate durchgezogen hatte, splittete er sein Training wieder auf – bis heute.
Und sein Spiegelbild gibt ihm Recht: Bei einer Größe von 1,83 m wiegt er rund 90 Kilo, hält einen Körperfettanteil von knapp unter zehn Prozent und sein Bizeps misst aufgepumpt stolze 45 cm.
Reicht euch nicht?! Dann noch mehr Zahlen: Bei seinen Lieblingsübungen Kreuzheben (230 Kilo), Kniebeuge (180 Kilo) und Bankdrücken (160 Kilo) macht ihm so schnell keiner etwas vor!

Was isst ein veganer Bodybuilder? Der Ernährungsplan von Karl Ess

Bleibt eine Frage offen: Wie kommt ein fleischessender Kraftsportler auf die Idee, von heut auf morgen sein Leben umzukrempeln und vegan zu leben?!
Für so einen radikalen Schritt muss schon etwas Großes passieren – so auch bei Karl Ess: 2011 stirbt sein Opa an einem Herzinfarkt, sein anderer Opa erkrankt schwer am Herzen. Diagnose der Ärzte: Verstopfte Arterien durch ein Übermaß an tierischen Lebensmitteln.
Das gibt Karl Ess zu denken – und er beschließt, sich fortan rein pflanzlich zu ernähren. Das funktioniert zwar nicht sofort – er braucht insgesamt drei Anläufe, bis er keine „Rückfälle“ mehr hat – zeigt aber schnell Wirkung. Nach eigenen Angaben fühlt sich der Bodybuilder leistungsfähiger, weniger müde und regeneriert schneller.


Entgegen der typischerweise stark eiweißlastigen Bodybuilder-Ernährung setzt Karl Ess auf Kohlenhydrate, seinen Proteinbedarf deckt er über Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen. Weitere vegane Proteinquellen findet ihr übrigens hier.
Ihr könnt euch immer noch nicht vorstellen, wie man ohne tierische Produkte eine solche Form aufbauen und halten kann?! So sieht ein typischer Tag bei Karl Ess aus:
Morgens startet er mit einem Smoothie (darin verarbeitet er einen Kilo Obst!) oder einem Müsli aus Dinkelflocken, Obst und Sojamilch.
Die zweite Mahlzeit ist in der Regel gekocht, beispielsweise ein Süßkartoffel- oder Reis-Curry. Karl Ess setzt auf viele Mahlzeiten über den Tag verteilt – die zweite Mahlzeit gibt’s dann gern auch bis zu dreimal täglich! Besonders beliebt bei ihm: Asiatisch oder indisch.
Abends versucht er, Kohlenhydrate einzuschränken und greift vor allem zu Salat und Gemüse. Auch hier landen besonders gern Bohnen, Erbsen und Co. auf seinem Teller. Eiweißmangel als Veganer?! Absolut nicht!
Obwohl der Selfmade-Unternehmer auf so naturbelassene Nahrungsmittel wie möglich setzt, greift auch er zu Reis- und Erbsenprotein sowie zu Koffein. In der Definitionsphase kommen Aminosäuren und Booster hinzu – und als Veganer ganz wichtig: Er supplementiert Vitamin B12.
Für alle, die sich unter veganer Ernährung trotzdem nicht viel vorstellen können, hat Karl Ess kürzlich sein erstes Fitness-Kochbuch „FIT VEGAN: Unsere Zukunft isst vegan“ herausgebracht, das ich euch hier genauer vorstelle.

Meinen Traum einen Schritt näher!!! Ich hätte es mir nie vorstellen können Autor meines eigenen Buches zu sein nach dem ich Jahre lang stotterte und Aufsätze in Deutsch für meine schlechtesten Noten in meiner Schullaufbahn sorgten. Die Bilder, Karrikaturen und 200 Seiten zu erschaffen hat über ein Jahr gedauert und ich war noch nie auf etwas so stolz. Das einzige was da ran kommt sind die Hammer Ergebnisse der Absolventen meiner Fitness und Ernährungsprogramme zu sehen! Ich kann jedem der sich das Buch holt garantieren, dass es nicht nur einen positiven Einfluss auf ihn, sondern auch seine Mitmenschen, die Umwelt und Tiere haben wird. Viel Spaß damit und mehr Infos und ein Geschenk von mir gibt es hier im Video ( Link in der Bio) https://m.youtube.com/watch?v=62Ajpk2eBXY #unserezukunftisstvegan #iLoveCarbs

Ein Beitrag geteilt von Karl Ess | Fitness Coach (@karl_ess) am

Ihr wollt mehr erfahren? Hier findet ihr Karl Ess im Internet:

Egal, ob man zu Karl Ess‘  Fans oder den ebenso zahlreichen Kritikern gehört – eins steht fest: Er hat’s geschafft. Wie steht ihr zu ihm und seiner Entwicklung weg vom Fitness-Lifestyle hin zum Business-Man?!

Euer Prinz

4 Comments

  1. Normaler User Avatar
    Florian
    18. September 2014

    Hi Prinz,

    ich muss zugeben der Artikel trifft zu 100 % auf ihn zu. Ich hatte zu den Anfangszeiten auch den Youtube Kanal aboniert, aber als dann nur noch Werbung gemacht wurde habe ich ihn wieder gelöscht. Schade, denn ein solcher Kanal wäre auch jetzt noch viel mehr wert wie die ganzen Werbeflächen.
    Grüsse

    Antworten
  2. Normaler User Avatar
    Chris
    17. November 2014

    Danke für den tollen Artikel, sehr informativ.

    Antworten
  3. Normaler User Avatar
    joschiii
    15. März 2015

    Karl ist bester man im Kraftsport er ist natural King kaum einer schafft es so wie er…und was er mit ercan macht…RESPECKT…

    Antworten
  4. Normaler User Avatar
    Hans Ustinov
    5. Mai 2016

    Mich hat es eben schockiert zu lesen dass er ein Amerikaner ist.
    Womöglich profitiert er von Beginn an enorm von den in Amerika verwurzelten Strukturen.
    Kann mir auch vorstellen dass das „Think Big“ von der in der Familie herrschenden Ami-Mentalität vermittelt wurde. Eine typische sparsame und bodenständige „schaffe schaffe Häusle baue“ Mentalität ist das was Karl Ess da an den Tag legt jedenfalls nicht.

    Kann sein dass ich jetzt einfach nur nach einer Ausrede für mich suche, denn ich bin trotz Fleiß und guter Lehre und Studium allenfalls Durchschnitt. So wirds in der Familie aber auch seit Generationen vorgelebt. So wie bei den meisten Deutschen eben…

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