Fitnessküche: Diese Tools dürfen nicht fehlen


So wird gesunde Fitness-Ernährung zum Kinderspiel

Abs are made in the kitchen – leider wahr! Ihr könnt euch im Gym noch so abrackern, wenn die Ernährung nicht passt, packt ihr eure Ziele einfach nicht. Mies, denn wer hat schon Bock und Zeit, sich mehrmals am Tag in die Küche zu stellen und Fitness-Food vorzubereiten?! Aber macht euch keinen Kopf, Leute: Ich verrate euch, mit welchen Tools ihr eure Fitnessküche pimpen solltet, um die Nahrungszubereitung ganz easy zu machen!

Basics in jeder Fitnessküche

1. Wasserkocher

In jede Fitnessküche und in jede Küche generell gehört ein Wasserkocher! Egal, ob für Teewasser oder um Wasser schon vorzukochen oder um eine bestimmte Temperatur zu erreichen oder zu halten. Ein Wasserkocher ist DAS Must-Have in jeder Küche! Für die optimale Wassertemperatur gibt es Wasserkocher mit Temperatureinstellung.

2. Standmixer

Eins der ersten Tools in einer Fitnessküche sollte ein Standmixer sein. Die Frühstücksshakes werden einfach mega cremig in dem Ding und die Zeiten, in denen ihr Klümpchen vom Whey Protein aus eurem Post Workout Shake pulen müsst, sind auch vorbei.

Mein Tipp: Holt euch direkt einen etwas teureren, dafür sehr viel leistungsstärkeren Mixer. Damit könnt ihr auch harte Zutaten wie Crushed-Eis oder Nicecream zerkleinern und sogar Mandelmilch selber machen!

3. Vernünftiges Schneidemesser

Egal, ob Abnehmen, Gewicht halten oder Muskelaufbau – in jeder gesunden Ernährung gelten die gleichen Basics: Selber kochen, frische Zutaten wählen und viel Obst und Gemüse! Und damit ihr nicht schon nach den ersten Versuchen genervt alles hinschmeißt, schafft euch unbedingt direkt zu Beginn eurer Koch-Karriere ein vernünftiges Messer an!

4. Faltbares Schneidebrett

Geht mit dem vorherigen Punkt einher: Ihr braucht ein Schneidebrett als Unterlage. Wenn ihr dann noch dieses praktische, faltbare Brett nehmt, geht auch nichts mehr daneben, wenn ihr Zucchini und Co. in den Topf haut!

Schnelle Fitnessküche für den Muskelaufbau

1. Schnellkochtopf

Es muss schnell gehen, aber der Lieferservice ums Eck ist für euch keine Option?! Gesunde Einstellung – selber kochen ist definitiv die bessere Entscheidung. Wenn ihr eure Fitnessküche mit einem Schnellkochtopf ergänzt, spart ihr wertvolle Minuten – bei Fleisch bis zu 160 Prozent der Zeit gegenüber normalen Töpfen, für Kartoffeln braucht ihr nur 6 bis 10 Minuten anstatt der rund 25!

Mein Tipp: Behaltet den Schnellkochtopf auf jeden Fall im Blick – ihr müsst nicht die ganze Zeit daneben stehen, aber bleibt zumindest in der Küche, sonst fliegt euch das Teil noch um die Ohren!

2. Eierkocher

Welcher Makronährstoff ist für den Muskelaufbau mega wichtig?! Richtig: Eiweiß! Und welche Quelle ist da besser und einfacher als das gute alte Hühnerei! Damit ihr direkt einen Vorrat habt, kauft euch einen Eierkocher. Da müsst ihr im Gegensatz zum Kochtopf nicht daneben stehen bleiben und auf die Uhr schauen, sondern werdet durch Piepen daran erinnert.
Top: In der Regel könnt ihr sogar entscheiden, ob ihr lieber hartgekochte oder weiche Eiweißbomben haben möchtet!

Auch interessant: Biologische Wertigkeit.

3. Reiskocher

Gerade wenn ihr Muskeln aufbauen wollt, kennt ihr das: Ihr müsst echt verdammt viel essen, um euer Ziel zu erreichen! Ein Klassiker der Post Workout-Ernährung: Reis mit Hähnchen und Brokkoli. Damit ihr nicht jeden Tag Zeit verschwendet, neben dem Kochtopf zu stehen und auf euren Reis zu achten, schafft euch doch einen Reiskocher an. Ich dachte auch erst, das sei überflüssiger Shit, aber glaubt mir, das ist ein super Tool für die Fitnessküche!

4. Sparschäler

Wie gesagt: Große Portionen Obst und Gemüse gehören definitiv auf euren Teller. Wenn es euch wie mir geht, seid ihr aber „etwas“ gehandicapt, wenn es darum geht, Möhren und Co. zu schälen – ohne Witz, ich habe dafür früher eine Ewigkeit gebraucht und trotzdem hing die Hälfte meiner Kartoffeln nachher an der Schale! Bis ich mir einen Sparschäler geholt habe – jetzt geht’s wirklich easy!

5. Shaker

Der Kühlschrank ist leer und ihr braucht schnell was im Magen?!

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Dann hilft nur noch der gute alte Eiweißshake – notfalls könnt ihr den statt mit Milch sogar mit Wasser zubereiten. Alles, was ihr braucht, ist ein solcher Shaker. Und sobald der größte Hunger gestoppt ist, ab ins Training und dann ab in den Supermarkt – und dann wird frisch gekocht!

So wird Abnehmen lecker: Fett und Kohlenhydrate sparen & satt werden

1. Spiralschneider

In der Low Carb-Küche sind Nudeln häufig ein No-Go – allerdings nicht, wenn ihr euch kalorien- und kohlenhydratarme Zoodles zaubert! Um euer Gemüse in Spaghetti-Form zu bekommen, braucht ihr einen Spiralschneider.

Das passende Rezept habe ich auch direkt für euch: Zoodles mit Rinder-Bolognese.

2. Beschichtete Pfanne/Bratfolie

Wenn ihr abnehmen wollt, zählt jede Kalorie – gerade beim Braten könnt ihr da ohne Kompromisse sparen! Wie?! Ganz easy: Speziell beschichtete Bratpfannen verwenden. Dafür braucht ihr kein Öl oder anderes Fett mehr. Wenn ihr schon eine Pfanne zu Hause habt und damit zufrieden seid, könnt ihr euch auch solche Bratfolien kaufen. Einfach anstelle von Öl und Co. in die Pfanne legen und nichts brennt an. Top!

3. Silikonform

Ähnliches gilt auch für Kuchenformen und Co.: Normalerweise müsst ihr die richtig gut fetten, um nachher keine böse Überraschung zu erleben. Aber nicht, wenn ihr direkt eine Silikonform nehmt! Egal, ob als Brot-, Kuchen-, Auflauf- oder Lasagneform – die Fettkalorien könnt ihr euch locker sparen!

4. Fritteuse ohne Fett

Hand aufs Herz: Ihr liebt Pommes, Chicken Nuggets und Kroketten und wollt auch nicht drauf verzichten?! Blöd nur, dass das alles nicht sonderlich figurfreundlich ist – außer ihr greift statt zur normalen Fritteuse zu einer Heißluft-Fritteuse! Die kommt nämlich ganz ohne Fett aus und schwupps, sind Pommes auch nur noch Kartoffeln in Stiftform – vorausgesetzt ihr habt auf korrekte Zutaten geachtet.

Zeit sparen: Perfekte Ausstattung für Meal Prep

1. Dampfgarer mit mehreren Fächern

Zeitmangel? Oder einfach keinen Bock auf Kochen?! Ganz drumherum werdet ihr nicht kommen, wenn ihr euch gesund und fitnessgerecht ernähren möchtet. Für euch lautet das Zauberwort: Meal Prep. Damit meine ich allerdings nicht, dass ihr sonntagabends einen Berg vorkocht und fünfmal die Woche dasselbe esst. Geht viel besser mit einem Dampfgarer mit mehreren Fächern! Damit könnt ihr nicht nur easy, schnell und kalorienarm kochen, sondern direkt mehrere verschiedene Lebensmittel gleichzeitig. Heißt: Ein-, zweimal in der Woche ran, trotzdem viele verschiedene Meals – Bombe!

2. Meal Prep Boxen

Damit nicht alle Zutaten durchweichen, wenn ihr sie erst ein paar Tage später esst, kauft ihr euch am besten Meal Prep Boxen.

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Idealerweise sind die auch zum Einfrieren geeignet (falls ihr für mehrere Tage vorkocht), spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet.

Tools für Kalorien-Zähler und Food Tracker

1. Küchenwaage

Wer Kalorien zählt oder genau sicher gehen will, seinen Bedarf an den einzelnen Makros zu decken, trackt häufig jeden Bissen. Was dann unvermeidlich ist: Eine, am besten digitale, Küchenwaage! Woher sollt ihr sonst wissen, ob ihr jetzt 50 Gramm Haferflocken verwendet habt oder 55?!

2. Messbecher

Gleiches Prinzip, anderes Tool: Der Messbecher. Holt euch am besten einen mit mehreren Skalen für die gängigsten Lebensmittel wie Mehl, Wasser, Milch und Zucker (den ihr hoffentlich in eurer Fitnessküche eher nicht braucht).

Must-Haves der gesunden Fitnessküche

1. Smoothie-Maker

Euch geht’s weniger um konkrete Fitness-Ziele als vielmehr allgemein um eine gesunde und vitaminreiche Küche?! Kein Problem: Mit einem selbstgemachten Smoothie deckt ihr mal eben eine Menge eures täglichen Mineralstoff- und Vitaminbedarfs. Denn in pürierter Form könnt ihr easy drei oder vier Stücke Obst und/oder Gemüse auf einmal verdrücken – aber als Ganzes?!
Mein Tipp für euch: Ein Smoothie-Maker. Manche eignen sich sogar zum Meal preppen – dann schmeißt ihr einfach morgens die Zutaten oben rein und könnt den ganzen Behälter samt fertigem Smoothie to go genießen.

Auch lecker und warm: Winter Smoothie.

2. Entsafter

Gerade Säfte aus dem Supermarkt sind ganz schnell richtige Zuckerbomben oder haben längst sämtliche Vitamine verloren. Besser: Selber machen! Geht super easy mit einem Entsafter. Mein Favorit, besonders für die kalte Jahreszeit: Ingwershots!

Passend dazu: Gesunde Säfte selber machen.

3. Salatschleuder

Last but not least: In jeder Fitnessküche wird regelmäßig Salat zubereitet. Damit der auch schön sauber ist und knackig schmeckt und Reste nicht am nächsten Tag welk sind, ist es wichtig, den gewaschenen Salat trocken zu schleudern. Am besten funktioniert das mit einer Salatschleuder. Klingt erst mal überflüssig, aber ich sage euch: Ich war erstaunt, wie viel Wasser ich nachher ausgekippt habe!

So, Leute – das waren die Tools, auf die ich nicht mehr verzichten möchte! Natürlich gibt’s noch viel, viel mehr – deswegen meine Frage an euch: Was darf in eurer Fitnessküche nicht fehlen?
Ich bin gespannt!

Euer Prinz